Die Sympatex-Membrane
Der perfekten Wind- und Wetterschutz
Die Sympatex-Membrane bietet perfekten Wetterschutz, unsichtbar integriert in Freizeit- und Sportbekleidung für Damen, Herren und Kinder sowie in City- und Sportschuhe, in Handschuhe, Motorradbekleidung und Kopfbedeckungen.
Damit die Membrane, die in Reinform eine sehr dünne Folie ist, in Bekleidungsteilen verarbeitet werden kann, muß sie mit einem textilen Trägermaterial zu einem sogenannten Laminat verbunden (verklebt) werden. Dieser Vorgang wird als Laminierung bezeichnet.
Da die Membranbekleidung auf höchste Funktionalität und Tragekomfort ausgerichtet ist, muß jeder Konfektionär, der die Sympatex-Membran verarbeitet, strenge Richtlinien beachten. Die Einhaltung dieser Richtlinien wird von Sympatex in einem aufwendigen Verfahren zur Qualitätssicherung überwacht.
Atmungsaktivität
Wie bei allen Membranen basiert die Atmungsaktivität der Sympatex-Membrane auf einem Klimaunterschied zwischen der Innenseite und der Außenseite des Kleidungsstücks. Auf der Innenseite des Kleidungsstückes entsteht durch die Wasserverdunstung der Haut eine höhere Konzentration von Wasserdampfmolekülen und eine höhere Temperatur als auf der Außenseite. Diese Unterschiede rufen einen Druckunterschied zwischen Außen- und Innenseite hervor. Dieser Druck treibt den Wasserdampf von der Innen- zur Außenseite durch die Membrane und somit durch das gesamte Kleidungsstück nach außen.
Die Laminierung
Bevor die Sympatex-Membrane in Bekleidungsteilen verarbeitet werden kann, muß sie laminiert werden. Das heißt, ein textiler Träger und die Membran werden miteinander zu einem Laminat verbunden. Als Trägermaterailien eigenen sich Webware, Wirkware, Strickware,Vlies, Schaumstoffe und Leder.
Mit Hilfe einer speziellen Walze wird ein Raster aus Klebepunkten auf das Trägermaterial aufgebracht. Anschließend werden die Membrane und das Trägermaterial durch Hitze und Druck miteinander verbunden.
Es gibt verschiedene Laminatarten, die für jeden Einsatz in der Konfektion die optimale Lösung bieten.
Die Qualitätssicherung
Um den hohen Qualitätssansprüchen von Sympatex genügen zu können, unterliegen alle Bekleidungsteile von der Entwicklung bis zum fertigen Produkt einem strengen Qualitätssicherungssystem. Es umfaßt den Laminierer, die Bekleidungsherstellung (bzw. die Schuherstellung) sowie den Fach- und Einzelhandel.
Die Laminate werden, bevor sie zur Konfektion freigegeben werden, umfangreichen Materialprüfungstests unterzogen. So werden u.a. die Reißfestigkeit, Scheuerfestigkeit, Wasserfestigkeit und die Hydrophobierung geprüft.
Alle Tests werden nicht nur am fabrikneuen Laminat, nach dem Waschen und nach der chemischen Reinigung durchgeführt.
Erst wenn alle Tests bestanden sind, wird das Laminat zur Konfektion freigegeben.
Der Konfektionär reicht die fertigen Konfektionsteile bei Sympatx ein. Dort werden sie bis ins Detail geprüft. So wird u.a. mit einem Druckprüfgerät die Wasserdichtigkeit der Nahtversiegelung untersucht. Anschließend wird das komplette Bekleidungsteil im Labor für mehrere Stunden einem simulierten Landregen ausgesetzt und, wie schon bei der Laminatprüfung, die Hydrophobierung des fertigen Kleidungsstückes getestet.












