WÖHRL

Wöhrl unterstützt Sarah-Wiener-Stiftung

«Eine Tomate kennen alle noch, aber einen Kohlrabi nicht.»

NÜRNBERG - Dass gesunde Schnittchen sehr wohl auch gut schmecken können, davon haben sich gestern die Kunden im Kaufhaus Wöhrl selbst überzeugen können. Sechs Schülerinnen und Schüler der Grundschule Insel Schütt zeigten, was sie bei ihrem Sarah-Wiener-Kochkurs gelernt haben, und schmierten Brote mit frischen und gesunden Zutaten.

Die bekannte Erfolgsköchin hat 2007 mit Alfred Biolek und anderen Mistreitern die Sarah-Wiener-Stiftung ins Leben gerufen, deren Ziel es ist, Kindern und Jugendlichen Appetit auf gesunde Ernährung zu machen und ihr Interesse an der Herkunft der Lebensmittel zu wecken.

Fehlende Prominenz

Mit 50.000 Euro unterstützt Wöhrl die Stiftung. Schließlich bilde «gesunde Ernährung die Basis für die optimale körperliche und geistige Entwicklung der heranwachsenden Generation», ist Vorstandsvorsitzender Gerhard Wöhrl überzeugt.

Bei der Scheckübergabe musste er, wie Sarah Wiener selbst – die eigentlich zugesagt hatte, nach Nürnberg zu kommen, – wegen eines dringenden Termins leider passen. Statt ihr nahm Georg Eysel-Zahl, Geschäftsführender Vorstand der Stiftung, den Scheck von Robert Rösch, Personalvorstand bei Wöhrl, in Empfang. Die fehlende Prominenz war den kleinen Schnittchen-Schmierern herzlich egal. Die Erstklässler belegten eifrig Stullen und freuten sich, dass ihr selbst produziertes Fingerfood bei den Kunden so gut ankam.

Voll dabei

«Die Kinder sind da immer voll dabei», weiß Simone Brunel-Geuder, die an der Insel-Schütt-Schule die Kochkurse leitet und den kleinen Köchen mit Klassen-
lehrerin Angelika Sczepannek gestern zur Seite stand. Die Beschäftigung mit Lebensmitteln hält sie für sehr sinnvoll. «Eine Tomate kennen alle noch, aber einen Kohlrabi nicht.»

 

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