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Angora-Wolle

Herkunft:
Angorawolle wird aus den Haaren des Angorakaninnchens gewonnen.
"Englisches Seidenkaninnchen" nannte man früher dieses schneeweiße Tier. Bei guter Pflege kann es alle drei Monate geschoren werden und produziert so in einem Jahr bis zu 1000g Wolle. Da diese Tiere selten gezüchtet werden, ist die superweiche, langhaarige Wolle kostbar und teuer.

Eigenschaften:
Angorawolle ist nicht sehr strapazierfähig. Die zarte, flauschige Oberfläche wird noch schöner, wenn man sie leicht bürstet. Angorawolle unterstützt die Heilung bei Muskel- und Gelenkserkrankungen. Garne und Stoffe aus Angora sind besonders lufthaltig und besitzen daher ein hohes Wärmerückhaltevermögen, das bei rheumatischen Erkrankungen lindernd wirkt. Stricksachen aus Angorawolle sind weich und fein.
Unser Tip:
Tragen sie unter "Angora" keine synthetischen Fasern! (Elektrostatische Aufladung)

Pflege:
Sie läuft beim Waschen oft ein, darf nur handwarm mit wenig Feinwaschmittel gewaschen werden.

Definition: Im engeren Sinne Bezeichnung für Wolle aus dem Haar der Angoraziege: geschmeidig wie Naturseide, sehr fein und leicht, mit hohem Spreizvermögen, als Mohair im Handel. Auch Bezeichnung für Wolle aus dem Haar des Angorakaninchens, die mit Schafwolle oder Chemiefasern zu Strickgarn versponnen wird.

Angora-Kaninchens / Angora-Ziege:
seit 1723 bekannte Zuchtrasse langhaariger, bis 4,5kg schwerer Kaninchen; Angora-Kaninchen liefern 700-800g Angorahaare pro Jahr, die zu Angorawolle versponnen werden.



Angora-Ziege:

langhaarige, in Vorderasien gezüchtete Rasse kleiner (bis 65cm schulterhoher) Hausziegen; die weiß, schwarz, gelb oder grau gezüchtet Angoraziege liefert bis zu 6kg Angorahaare pro Jahr, die zu Mohair verarbeitet werden.

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